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Grundwassersanierung

Schadstoffe können im Grundwasser sowohl als ungelöste Reinphase als auch in gelöster Form vorkommen. Schon geringste Schadstoffkonzentrationen im Nano- und Mikrogrammbereich stellen je nach Kontaminationsart Gesundheits- und Umweltrisiken dar. Schadstoffe, die in die Umwelt gelangen, infiltrieren in der Regel den Boden und sinken in den Untergrund ab. Wie tief die Substanzen in den Boden eindringen, ist sowohl von den Eigenschaften des Bodens als auch des Schadstoffs abhängig. Nicht selten gelangen sie nach einiger Zeit bis zum Grundwasser und werden von dort aus mit dem Grundwasser Strom mitgetragen. Je nach spezifischer Dichte des Stoffs befindet sich Leichtphase bzw. LNAPL (Light Non-Aqueous Phase Liquid) an der Grundwasseroberfläche, während sich an der unteren Aquifer Grenze die Schwerphase bzw. DNAPL (Dense Non-Aqueous Phase Liquid) sammelt.

Um der Schadstoffausbreitung entgegenzuwirken, bedarf es in solchen Fällen einer Grundwassersanierung.   

Methoden zur Grundwassersanierung

Die Verfahren der Grundwassersanierung haben sich in den letzten Jahrzehnten stetig weiterentwickelt, sodass heutzutage auf ein großes Spektrum von Techniken zurückgegriffen werden kann. Diese Verfahren lassen sich zunächst in zwei Klassen unterteilen, den pump and treat Techniken und den in-situ Techniken. Grundwassersanierungen mittels in-situ Verfahren entfernen den Schadstoff innerhalb der betroffenen Stelle, während pump and treat Techniken das kontaminierte Wasser zunächst entnehmen und an anderer Stelle reinigen.

LCKW Grundwassersanierung

Zum Abbau der persistenten leichtflüchtigen Kohlenwasserstoffe (LCKW) können beispielsweise spezialisierte Mikroorganismen gezüchtet werden, die den Schadstoff als Energiequelle nutzen und so die Kontamination auf natürliche Weise beseitigen. Mit chemischer Oxidation und Reduktionen können Schadstoffe, die in für Mikroorganismen zu hohen Konzentrationen vorliegen, in-situ abgebaut werden. Für beide Verfahren sind umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen für den Projekterfolg nötig. Die Wahl der richtigen Technologie zur Boden- und Grundwassersanierung ist von vielen Faktoren abhängig und muss immer im Einzelfall beurteilt werden.

Kostenvorteile von innovativen Grundwassersanierungstechniken

Durch die Anwendung von innovativen in-situ Technologien können erhebliche Kosten eingespart werden, da konventionelle Methoden häufig mit einem hohen Energiebedarf und somit hohen Kosten einhergehen. NTP verfügt über ein umfangreiches Wissen hinsichtlich Theorie und Praxiserfahrung, um Grundwassersanierungen zu konzeptionieren, die benötigte Anlagentechnik zu bauen und den Sanierungsprozess technisch umzusetzen.

Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte
Gerard Borggreve
Geschäftsleiter In-Situ Sanierungen